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Meister, Albert (1927-1982)

Geboren 1927 in Delsberg als Sohn einer reichen Kaufmannsfamilie. Gestorben 1982 in Kyoto. Verheiratet mit Jacqueline Berret, Künstlerin unter dem Namen Quinette Meister. Französischer Soziologe jurassischer Herkunft.
Sekundarschule in Delsberg, kaufmännische Ausbildung in Delsberg und Neuenburg sowie anschliessend an der Universität Genf, wo er das Lizentiat in Wirtschaftswissenschaft und Soziologie und ein Diplom in Psychologie erwirbt. Anschliessend wird er Forschungsassistent an der Universität Michigan. Nach seiner Rückkehr nach Europa arbeitet er ab 1966 als Dozent an der «Ecole des Hautes Etudes» in Paris und ist Direktor eines Forschungszentrums in Ivrea (Norditalien). 1958 erwirbt er an der Universität Genf den Doktortitel mit einer Dissertation über Kooperativen und Freizeitgruppen im ländlichen Milieu (Associations coopératives et groupes de loisirs en milieu rural, Paris, Editions de Minuit, 1957).
1958 gründet er in Rom ein Periodikum, die International Revue of Community Development, deren Leitung er auch innehatte.
Ausser seiner Dissertation sind zahlreiche seiner Studien publiziert worden, die hauptsächlich dem Nachdenken über das Phänomen der Selbstverwaltung und seiner Analyse gewidmet sind.

Emma Chatelain, 8/12/2005
Übersetzung: Vanja Hug, 7/07/2011

Bibliografie

Roger Schindelholz, « Albert Meister », in Pierre-Olivier Walzer (Ed.), Anthologie jurassienne, Porrentruy, SJE, 1965, S. 522-524
Benoît Girard, « Meister, Albert » in Bernard Prongué (Ed.), Le canton du Jura de A à Z, Porrentruy, Office du patrimoine historique, 1991, S. 142-143