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Blarer von Wartensee, Johann Jakob Christoph (1674-1731)

Geboren am 5. Juni 1674 in Pfeffingen. Gestorben am 8. Dezember 1731 in Arlesheim. Sohn des Johann Jakob Ignaz Blarer von Wartensee, fürstbischöflicher Rat und Obervogt zu Pfeffingen, und der Anna Sibylla Margaretha Elisabeth Holtzapfel von Herxheim. Bruder von Beat Hartmann Anton Ignaz  und Franz Conrad B., Obervogt zu Pfeffingen.  Katholisch.
B. empfing die erste Tonsur am 2. Juni 1689. Im Mai 1698 wurde er zum Subdiakon geweiht. Am 14. Februar 1693 fand die Aufschwörung beim Basler Domkapitel statt, am 28. Juni 1698 erfolgte die Aufnahme als Kapitular. Am 30. September 1710 wurde B. Cellar, und am 20. August 1726 stieg er zur Würde des Archidiakons auf.
Im Jahre 1704 liess sich B. dazu hinreissen, mit einer Pistole auf seinen Kapitelbruder Johann Baptist Heinrich Franz von Roggenbach zu schiessen. Beide Domherren blieben unverletzt, wurden aber vom Kapitel hart bestraft (vorübergehender Entzug der Einkünfte, Arrest, Entschuldigung beim Kapitel und beim Dompropst).


Autor*in der ersten Version: Vanja Hug, 20/08/2011

Letzte Änderung: 23/08/2011

Bibliografie

Catherine Bosshart-Pfluger, Das Basler Domkapitel von seiner Übersiedlung nach Arlesheim bis zur Säkularisation (1678 - 1803), Basel, 1983, S. 67, 187

Zitiervorschlag

Vanja Hug, «Blarer von Wartensee, Johann Jakob Christoph (1674-1731)», Lexikon des Jura / Dictionnaire du Jura (DIJU), https://diju.ch/d/notices/detail/1000121-blarer-von-wartensee-johann-jakob-christoph-1674-1731, Stand: 21/02/2024.

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