Müller, Alexander (1904-1960)

Pfarrer und Historiker. Bürger von Lengnau (AG) und Basel. Geboren am 8. August 1904 in Mellingen (AG). Gestorben am 17. April 1960 in Basel. Sohn des Josef August, Lehrer, und der Ida Maria Josepha Landolt. Konfession: röm.-kath.
M. besuchte das Humanistische Gymnasium in Basel und studierte anschliessend Philosophie, Geschichte und Theologie in Basel und Freiburg. 1927 erlangte er die Doktorwürde (Dr. phil.) und 1930 die Priesterweihe in Solothurn. Danach wirkte er als Vikar zuerst in der Pfarrei St. Anton in Basel (bis 1931) und später in Liestal (bis 1937). Von 1937-1939 arbeitete er als Spitalpfarrer in Solothurn. In den Jahren 1939-1956 war M. Pfarrer in Pfeffingen. Er veranlasste die archäologische Erforschung und gesamthafte Renovation der St. Martinskirche. Als Historiker verfasste er Arbeiten über die Schlösser Pfeffingen und Angenstein, über die Geschichte der Pfarrei und die St. Martinskirche in Pfeffingen sowie über Flurnamen. M. engagierte sich ausserdem in der liturgischen Bewegung und war Mitglied der Basler ökumenischen Gruppe wie auch Mitbegründer des Ökumenischen Kreises Basel 1947.

Kiki Lutz, 6/11/2012

Bibliografie

Biolex, Personenlexikon des Kantons Basel-Landschaft, Online-Version (Stand 15.10.2012): http://www.baselland.ch/MUELLER_Alex-J-htm.294444.0.html
Johann Karl Lindau, «Zum Geleit», in Alexander Müller, «Beiträge zur Geschichte der Kirchgemeinde Pfeffingen», Quellen und Forschungen zur Geschichte und Landeskunde des Kantons Baselland, Bd. XIII, 1971, S. 7-9