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Mineralienmuseum (Musée des minéraux), Saint-Imier

Das private Mineralienmuseum wurde um 1974 von Willy Freitag und seiner Ehefrau Hilde in Saint-Imier gegründet.
Der Gründer stammt aus dem Walliser Binntal, das reich an Mineralien ist. Er arbeitete als Drogist und Pharmavertreter und begeisterte sich von Kindheit an für Mineralien. Er widmete ihnen mit Unterstützung seiner aus Düsseldorf stammenden und im Ruhrgebiet aufgewachsenen Ehefrau eine lebenslange Sammlertätigkeit .
Die Sammlung besteht je zur Hälfte aus angekauften Stücken (aus Russland, Indien und Australien) und selbst gefundenen Steinen (aus der Schweiz, Italien und Marokko). Als die Sammlung einen entsprechenden Umfang erreicht hatte, entschieden sich die Freitags dazu, in ihrem Haus in Saint-Imier ein Museum zu eröffnen.
Willy Freitag war während zehn Jahren Präsident der Neuenburger und Jurassischen Gesellschaft für Mineralogie.


Autor*in der ersten Version: Emma Chatelain, 16/01/2012

Übersetzung: Kiki Lutz, 16/01/2012

Archivbestände

Mémoires d'Ici (Saint-Imier), Dokumentation « Saint-Imier, musée »

Bibliografie

Jean-Christophe Méroz, « Le Musée des minéraux de Saint-Imier, ou la passion d'un couple », in Intervalles, 78, été 2007, S. 68-77

Zitiervorschlag

Emma Chatelain, «Mineralienmuseum (Musée des minéraux), Saint-Imier», Lexikon des Jura / Dictionnaire du Jura (DIJU), https://diju.ch/d/notices/detail/6455-mineralienmuseum-musee-des-mineraux-saint-imier, Stand: 21/05/2024.

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