Kräuliger, Emil (1879-1950)

Kräuliger, Emil (1879-1950)

Bürger von Cham ZG (?). Geboren am 29.12.1879 in Cham, gestorben 1950 in Grellingen. Konfession: röm.-kath. Seine Eltern führten ein Handelsgeschäft in Cham. Heirat: 1906 mit Elisa Kilcher, Tochter des Schappe-Direktors in Grellingen. Ein Sohn, Franz.
Primarschule wahrscheinlich in Cham. Danach Ausbildung am Freien Katholischen Lehrerseminar Chur, 1899 Primarlehrerpatent. Umzug nach Grellingen aufgrund der Vermittlung des Grellinger Pfarrers Josef Käfer. Tätigkeit als Primarlehrer in Grellingen und nebenbei Sekundarlehrerausbildung an der Universität Basel. Zweijähriges Studium als Maschineningenieur an der ETH Zürich. Danach trat K. in die Schappe Grellingen ein, wo er als Rationalisierungsfachmann arbeitete.


K. war Major, Mitglied der FDP, Gemeinderat und Kirchenpräsident in Grellingen, Präsident des Laufentaler Schützenverbandes, Verwaltungsrat des ACV Basel, der Spitalkommission Laufen und der Vereinsdruckerei Nordschweiz und betätigte sich als Dirigent des Kirchenchors und des Orchestervereins. Er veröffentlichte zahlreiche bedeutende lokalhistorische Texte, war zusammen mit Josef Häring Mitbegründer der Gesellschaft Raurachischer Geschichtsfreunde und zusammen mit Carl Lüdin, Heinz Kohler und Fritz von Schröder massgebend an den archäologischen Grabungen (vornehmlich Urgeschichte) im Kaltbrunnental beteiligt.

Kiki Lutz, 27/02/2012
Letzte Aktualisierung: 21/12/2021

Bibliografie

Biolex, Personenlexikon des Kantons Basel-Landschaft, Online-Version (Stand 02.02.2012): http://www.baselland.ch/KRAEULIGER_Emil-htm.294111.0.html

Leo Jermann, «Emil Kräuliger, Ingenieur, Grellingen (1879-1950)», in Laufentaler Jahrbuch Nr. 3, 1988, S. 110-116

Bildnachweis

Verlag des Kantons Basel-Landschaft, Biolex, Personenlexikon des Kantons Basel-Landschaft, Online-Version (Stand 02.02.2012): http://www.baselland.ch/KRAEULIGER_Emil-htm.294111.0.html